Der Landesstreik (auch Generalstreik genannt) dauerte vom 12.-14. November 1918. Er war neben dem Frauenstreik von 1991 der grösste Massenstreik der Schweiz. Mittels flächendeckender Arbeitsniederlegung versuchte die Arbeiterbewegung politische Ziele zu erreichen.

 

250’000 Frauen und Männer legten an verschiedenen Orten vor allem in den Industriezentren der Deutschschweiz ihre Arbeit nieder.

Organisiert wurde der Streik vom Oltener Aktionskomitee (OAK), bestehend aus Vertretern der SP und der Gewerkschaften.

Die Streikenden forderten:
 

Mehr politische Partizipation

  • Sofortige Neuwahl des Nationalrats nach dem Proporzsystems

  • Einführung des Frauenstimmrechts

  • Reorganisation der Armee zu einem Volksheer
     

Mehr soziale Sicherheit

  • Einführung einer AHV/IV

  • Einführung der 48-Stundenwoche

  • Sicherung der Lebensmittelversorgung
     

Mehr soziale Gerechtigkeit

  • Tilgung der Staatsschulden durch die Besitzenden

  • Einführung einer allgemeinen Arbeitspflicht

  • Staatsmonopol für Import und Export

 

Der Landesstreik ist eines der wichtigsten und folgenreichsten gesellschaftspolitischen Ereignisse der Schweiz.

 

Weiterführende Informationen bietet das Historische Lexikon der Schweiz.

Der Landesstreik kurz erklärt: Video von SRF

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